1.1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Vertragsverhältnisse von Job Personal Marketing.

1.2. Seitens Job Personal Marketing wird ein Vertragsverhältnis gegenüber einem Auftraggeber durch eine erfolgreiche Vermittlung erfüllt. Job Personal Marketing übernimmt keine Haftung für das Nichtzustandekommen eine Arbeitsverhältnisses im Rahmen dieser Vereinbarung.

1.3. Job Personal Marketing übernimmt keine Garantie oder Gewährleistungen für erfolgreiche Vermittlung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Dies gilt sowohl für die Arbeitssuchenden, als auch für die Auftraggeber. Der Arbeitssuchende muss eine von Job Personal Marketing angebotene Arbeitsstelle nicht annehmen. Der Vermittlungsvertrag ist an keine Arbeitsstelle gebunden.

1.4. Job Personal Marketing übernimmt keine Haftung und Gewährleistung für die vermittelte Arbeitskraft und eine damit im Zusammenhang stehende Qualität und Güte der Arbeitsleistung. Dies gilt insbesondere für mangelnde Arbeitsleistung, Arbeitsausfall bei Krankheit oder einem Nichterscheinen aus anderen Gründen.
Job Personal Marketing verpflichtet sich, bei Nichtzustandekommen eines Vertrages oder bei schneller Trennung zwischen den Vertragspartnern, einen neuen geeigneten Kandidaten anzubieten.

1.5. Bei Nichtzustandekommen eines Arbeitsverhältnisses im Rahmen der Tätigkeit von Job Personal Marketing ist jegliche Haftung ausgeschlossen. Dies gilt auch für leichte Fahrlässigkeit.

1.6. Eine Überprüfung der von den Arbeitssuchenden gemachten Angaben obliegt allein den Arbeitgebern. Unvollständige oder unwahre Angaben seitens der Arbeitssuchenden, sowie seitens der Arbeitgeber gegenüber dem Arbeitssuchenden schließen eine Haftung von Job Personal Marketing aus.

1.7. Vereinbarungen, die von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den Vereinbarungen zum Datenschutz abweichen, bedürfen der Schriftform.

1.8. Soweit in diesen Geschäftsbedingungen keine anders lautende Regelung getroffen ist, sind die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über den Dienstvertrag, die Arbeitsvermittlungsverordnung und die Vorschriften aus dem Sozialgesetzbuch III über Arbeitsforderung anzuwenden.

1.9. Der Arbeitssuchende ist verpflichtet, den Abschluss eines Arbeitsvertrages sofort anzuzeigen.

1.10. Vermittlungen von Arbeitsstellen bei Nichtarbeitslosigkeit bedürfen der vorherigen Absprache, da es kostenpflichtige Dienstleistungen sind. Wenn der Arbeitssuchende in eine Beschäftigung bei einem Arbeitgeber vermittelt wird, bei dem er in den letzten vier Jahren vor der Arbeitslosmeldung mindestens drei Monate lang versicherungspflichtig beschäftigt war oder das Beschäftigungsverhältnis von vornherein auf eine Dauer von weniger als drei Monaten begrenzt ist, wird ein Vermittlungsgutschein als Vermittlungsvergütung von Job Personal Marketing nicht anerkannt, bzw. es kommt kein kostenloser Suchauftrag zustande.

1.11. Das Original des Vermittlungsgutscheines ist direkt nach Abschluss eines vermittelten Arbeitsvertrages an Job Personal Marketing zu schicken. Übernimmt der Kunde (das suchende Unternehmen) die Vermittlungsgebühr, muss ein schriftliches Angebot inkl. Bewerberprofil und entsprechende Auftragsbestätigung hinterlegt werden. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit der sonstigen Bestimmungen nicht berührt. Nebenabreden und Vertragsergänzungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

1.12. Unterzeichnende des Vermittlungsvertrages / des Personalfragenbogens erklären sich mit der elektronischen Speicherung und Weitergabe, den der privaten Arbeitsvermittlung Job Personal Marketing zur Verfügung gestellten Angaben, einverstanden.

1.13. Alle der privaten Arbeitsvermittlung Job Personal Marketing zur Verfügung gestellten Daten werden ausschließlich zur Arbeitsvermittlung genutzt und auf Anfrage dem Bewerber auf eigene Kosten zurückgesandt oder vollständig gelöscht.

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) § 4a Einwilligung

(1) Die Einwilligung ist nur wirksam, wenn sie auf der freien Entscheidung des Betroffenen beruht. Er ist auf den vorgesehenen Zweck der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung sowie, soweit nach den Umständen des Einzelfalles erforderlich oder auf Verlangen, auf die Folgen der Verweigerung der Einwilligung hinzuweisen. Die Einwilligung bedarf der Schriftform, soweit nicht wegen besonderer Umstände eine andere Form angemessen ist. Soll die Einwilligung zusammen mit anderen Erklärungen schriftlich erteilt werden, ist sie besonders hervorzuheben.

(2) Im Bereich der wissenschaftlichen Forschung liegt ein besonderer Umstand im Sinne von Absatz 1 Satz 3 auch dann vor, wenn durch die Schriftform der bestimmte Forschungszweck erheblich beeinträchtigt würde. In diesem Fall sind der Hinweis nach Absatz 1 Satz 2 und die Gründe, aus denen sich die erhebliche Beeinträchtigung des bestimmten Forschungszweck ergibt, schriftlich festzuhalten.

(3) Soweit besondere Arten personenbezogener Daten (§ 3 Abs. 9) erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, muss sich die Einwilligung darüber hinaus ausdrücklich auf diese Daten beziehen.

Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) – Arbeitsförderung § 298 Behandlung von Daten

(1) Vermittler dürfen Daten über zu besetzende Ausbildungs- und Arbeitsplätze und über Ausbildungssuchende sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dies für die Verrichtung ihrer Vermittlungstätigkeit erforderlich ist. Sind diese Daten personenbezogen oder Geschäfts- oder Betriebsgeheimnisse, dürfen sie nur erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, soweit die oder der Betroffene im Einzelfall nach Maßgabe des § 4a des Bundesdatenschutzgesetzes eingewilligt hat. Übermittelt der Vermittler die Daten im Rahmen seiner Vermittlertätigkeit einer weiteren Person oder Einrichtung, darf diese sie nur zu dem Zweck verarbeiten oder nutzen, zu dem sie ihr befugt übermittelt worden sind.

(2) Von Betroffenen zur Verfügung gestellte Unterlagen sind unmittelbar nach Abschluss der Vermittlungstätigkeit zurückzugeben. Die übrigen Geschäftsunterlagen des Vermittlers sind nach Abschluss der Vermittlungstätigkeit drei Jahre aufzubewahren. Die Verwendung der Geschäftsunterlagen ist zur Kontrolle des Vermittlers durch die zuständigen Behörden sowie zur Wahrnehmung berechtigter Interessen des Vermittlers zulässig. Personenbezogene
Daten sind nach Ablauf der Aufbewahrungspflicht zu löschen. Betroffene können nach Abschluss der Vermittlungstätigkeit Abweichungen von den Sätzen 1, 3 und 4 gestatten; die Gestattung bedarf der Schriftform.